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Startseite » Blog » Zimt Ceylon – Gewürz des Monats September

Zimt Ceylon – Gewürz des Monats September

Im Alphabet ganz hinten, geschmacklich ganz vorne. Das ist der Zimt Ceylon, der so herrlich in die herbstliche Jahreszeit passt und deshalb unser Gewürz des Monats ist! Aber wir haben genug gesagt, am besten kennt er sich selber und deshalb lassen wir ihn auch gleich mal zu Wort kommen…

Yeah! Ich habe es geschafft und bin die Nummer 1. Warum fragt ihr euch? Na, ganz einfach…

Jeder, der mich kennt weiß um meinen betörenden Duft und meinen süßen Geschmack. Deshalb bin ich besonders in der (Vor-) Weihnachtszeit beliebt, aber eigentlich das ganze Jahr über eine Bereicherung für die Küche! Und auch ein paar positive Wirkungen auf die Gesundheit werden mir nachgesagt. Aber schön der Reihe nach…

Fair gehandelt bin ich aus Sri Lanka zu euch gekommen, das erklärt auch meinen schönen Namen. Ursprünglich stamme ich nämlich aus „Ceylon“, dem heutigen Sri Lanka.

Ich werde auch als Caneel oder Echter Zimt bezeichnet. Im Handel ist vor allem der Chinesische Zimt (auch Kassie genannt) aus Südchina gängig, ich bin von ihm aber leicht zu unterscheiden. Meine Stangen sind blässlich hellbraun und enthalten bis zu 10 Lagen feinster, dünn geschnittener Bastschichten. Der Chinesische Zimt hingegen hat nicht nur dickere Rindenstücke, sondern auch einen weitaus höheren Kumaringehalt. Da Kumarin als gesundheitlich kritisch gilt, bist du bei mir auf der sicheren Zimt-Seite!

Ich gebe es zu, ich bin der süße Typ. Vor allem Bäckereien und Desserts verfeinere ich ganz gekonnt. Dazu eignet sich mein gemahlenes Pulver am besten.

Das fertig gemahlene Pulver riecht zwar weniger intensiv als frisch geriebenes, doch im Geschmack ist es noch immer angenehm süßlich und zart-herb mit einem Hauch Gewürznelke und Piment. Mit der Streudose dekoriere ich nicht nur wunderschön, Gäste können mit mir sogar selber nachwürzen.

Bei Kompott und Heißgetränken, wie Glühwein und Punsch, dürfen meine ganzen Stangen nicht fehlen, aber das weißt du mit Sicherheit schon!

Weniger bekannt (aber auf jeden Fall einen Versuch wert!) ist meine Verwendung in der deftigen Küche. Currys, Fleisch- und Geflügelgerichte profitieren von meinem anmutigen Aroma. Meine ganzen Stangen können z.B.: beim Braten in die Pfanne gegeben und mitgekocht werden.

Ich schmecke nicht nur lecker, sondern wärme auch von innen und rege den Kreislauf an, was in der kälteren Jahreszeit ja kein Nachteil ist. Manche Diabetiker verwenden mich als gesunde Ergänzung zur traditionellen Medizin, da sie meinen, dass ich mich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirke. Außerdem sagt man mir eine magenstärkende und verdauungsfördernde Wirkung nach, was den oftmaligen Griff zur Zimtstange bei Magen-Darm-Beschwerden erklärt. Last but not least: Mit mir bleibt der Winterspeck noch etwas in der Ferne, da ich appetitdämpfend wirke.

Und für alle, die nicht gerne lange lesen, hier noch das Wichtigste in aller Kürze:

Ich passe besonders gut zu … feinen Süßspeisen, Desserts, Gebäck, Eiscreme, Apfelkuchen, Kekse, Milchreis, Kompott, Heißgetränke, Weihnachtsbäckerei, zu Trockenfrüchten, deftigen Fleisch- und Geflügelgerichten, Curry, Ragouts, in die arabische Küche, in die ayurvedische Küche.

Ich bin ein geselliger Typ und vertrage mich besonders gut mit … Kardamom, Vanille, Ingwer, Piment, Gewürznelke, Macis, Muskatnuss, Sternanis, Szechuanpfeffer, Fenchel, Koriander, Kreuzkümmel, schwarzer Pfeffer und auch Chili.

Wichtiger Hinweis: Allfällige in diesem Artikel angeführte Tipps und mögliche Heilwirkungen von Pflanzen und Zubereitungen sind nicht als ärztliche Handlungsempfehlungen zu verstehen und ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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