Tipps zum Abneh­men gibt es vie­le. Möch­te man ein paar Kilos ver­lie­ren sind eine rich­ti­ge Ernäh­rung und aus­rei­chend kör­per­li­che Betä­ti­gung unum­gäng­lich. Eben­so wich­tig ist es, genü­gend Flüs­sig­keit auf­zu­neh­men. Und da gera­de Säf­te und Limo­na­den oft­mals rich­ti­ge Zucker­bom­ben und Mit-Ver­ur­sa­cher der Fett­pöls­ter­chen sind, gibt es hier eine ein­fa­che Abnehm-Regel: kei­ne gezu­cker­ten Geträn­ke. Doch immer nur Was­ser ist auch fad. Tee ist des­halb DAS Getränk, um eine gesun­de Ernäh­rung zu beglei­ten und er kann sogar das Abneh­men för­dern.

Tee als Appetitzügler

Gene­rell wird der Stoff­wech­sel auf natür­li­che Wei­se ange­regt, wenn man viel Was­ser trinkt, was beim Abneh­men natür­lich hilft. Tee (wohl­ge­merkt immer unge­süßt!) füllt den Magen völ­lig kalo­ri­en­frei und ver­treibt so den Appe­tit. Dar­über hin­aus haben vie­le Tee­sor­ten Bit­ter­stof­fe, die einen sät­ti­gen­den Effekt auf­wei­sen. Kof­fe­in (zum Bei­spiel im schwar­zen oder grü­nen Tee) macht nicht nur mun­ter, son­dern hilft auch dabei den Appe­tit zu zügeln. Kof­fe­in­hal­ti­ge Geträn­ke sol­len dar­über hin­aus den Stoff­wech­sel stei­gern und die Fett­ver­bren­nung för­dern. Man­che Tee­sor­ten haben zudem eine ent­wäs­sern­de und ent­schla­cken­de Wir­kung oder hel­fen bei Magen­be­schwer­den.

Teesorten und ihre Wirkung

Tee ist also ein per­fek­ter Diät-Hel­fer. Vor allem die nach­fol­gen­den Tee­sor­ten sind die idea­le Ergän­zung beim Abneh­men:

Grüner Tee

Grü­ner Tee ist das bekann­tes­te Heiß­ge­tränk Asi­ens. Er besticht durch sei­nen viel­sei­ti­gen Geschmack und sei­ne Bekömm­lich­keit.

Fol­gen­de Eigen­schaf­ten machen ihn zu einem idea­len Beglei­ter beim Abneh­men:
• Redu­ziert den Appe­tit
• Stei­gert den Stoff­wech­sel
• För­dert die Fett­ver­bren­nung
• Hemmt die Fett­ver­wer­tung im Orga­nis­mus

Schwarzer Tee

Schwarz­tee ist durch sei­ne bele­ben­de Wir­kung der Kaf­fee unter den Tees. Der Genuss die­ser Tee­sor­te bringt unter ande­rem die­se Vor­tei­le mit sich:

• Redu­ziert den Appe­tit
• Stei­gert den Stoff­wech­sel
• För­dert die Fett­ver­bren­nung

Rooibos Tee

Rooi­bos Tee wirkt ent­span­nend und ist dank sei­ner wert­vol­len Inhalts­stof­fe ein gesun­der Genuss. Er schmeckt in Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern und Gewür­zen sehr gut und hat fol­gen­de Wir­kun­gen:

• Redu­ziert den Appe­tit
• Wirkt krampf­lö­send
• Hilft bei Magen­schmer­zen und Übel­keit

Pfefferminztee

Pfef­fer­minz-Tee kann das gan­ze Jahr über getrun­ken wer­den. Man kennt ihn als klas­si­schen Erkäl­tungs­tee, im Som­mer hat er eine ange­nehm küh­len­de Wir­kung auf den Kör­per.

Und so hilft der Tee beim Abneh­men:
• Regt die Ver­dau­ung und den Stuhl­gang an
• Hilft bei Blä­hun­gen und Magen­schmer­zen
• Wirkt anre­gend

Ingwertee

Den Ing­wer­auf­guss kann man leicht selbst mit fri­schem, getrock­ne­tem oder gemah­le­nem Ing­wer machen. (Genaue­res dar­über gibt es übri­gens in unse­rem Blog „Ing­wer und Tee“!) Ing­wer­tee hat nicht nur einen beson­de­ren Geschmack, son­dern hilft beim Abneh­men auch auf die­se Wei­se:

• Regt den Stoff­wech­sel an
• Redu­ziert den Appe­tit

Brennnesseltee

Die gesund­heits­för­dern­de Wir­kung der Brenn­nes­sel ist bereits seit der Anti­ke bekannt. Brenn­nes­sel­tee kann leicht selbst zube­rei­tet wer­den. Ein­fach ein paar jun­ge Trie­be am Fuß abschnei­den und vom Stie­len­de Rich­tung Kopf strei­chen. An einem luf­ti­gen und tro­cke­nen Ort trock­nen. Anschlie­ßend die Blät­ter abzup­fen und tro­cken und licht­ge­schützt lagern. Zur Tee­zu­be­rei­tung zwei gehäuf­te Tee­löf­fel Brenn­nes­seln mit einem vier­tel Liter kochen­dem Was­ser über­gie­ßen und unge­fähr zehn Minu­ten zie­hen las­sen.

Die­ser Tee hat fol­gen­de posi­ti­ve Wir­kun­gen auf den Orga­nis­mus:
• Wirkt harn­trei­bend und ent­schla­ckend
• Regt den Stoff­wech­sel an
• Redu­ziert den Appe­tit
• Anre­gen­de Wir­kung
• Hilft bei Durch­fall und Magen­be­schwer­den
• Hilft Leber und Gal­le zu ent­gif­ten

Salbeitee

Tee aus Sal­bei ist vor allem wegen sei­ner Wir­kung bei Hus­ten, Hals­schmer­zen und Hei­ser­keit bekannt.

Doch die Blät­ter haben eben­so hilf­rei­che Inhalts­stof­fe beim Abneh­men:
• Wirkt harn­trei­bend und ent­schla­ckend
• Krampf­lö­sen­de, anti­bak­te­ri­el­le und ent­zün­dungs­hem­men­de Wir­kung
• Hilft bei Durch­fall und Magen­be­schwer­den

Löwenzahntee

Löwen­zahn hat eine Viel­zahl an posi­ti­ven Eigen­schaf­ten. Für einen Tee kön­nen die Blät­ter oder die Wur­zeln ver­wen­det wer­den. Löwen­zahn­blät­ter kön­nen bis in den Herbst hin­ein gesam­melt wer­den. Pro Liter Tee braucht man eine Hand­voll Blät­ter. Die fri­schen Löwen­zahn­blät­ter in Strei­fen schnei­den, mit dem kochen­den Was­ser über­gie­ßen und nach ca. zehn Minu­ten absei­hen.

Die­ser Tee unter­stützt dich so beim Abneh­men:
• För­dert die Ent­schla­ckung
• Stei­gert den Stoff­wech­sel
• För­dert die Fett­ver­bren­nung
• Redu­ziert den Appe­tit
• Ent­gif­tet
• Regt die Darm­tä­tig­keit an
• Wirkt ent­blä­hend

Tee in Bio-Qualität

Egal für wel­chen Tee du dich ent­schei­dest, wich­tig ist immer die Qua­li­tät. Machst du dei­nen Tee aus wil­den Kräu­tern selbst, dann ach­te dar­auf, dass du die­se an mög­lichst unbe­rühr­ten und schad­stoff­frei­en Plät­zen sam­melst. Auch beim Kauf soll­test du auf Bio und Fairtra­de Qua­li­tät ach­ten. Und dann steht dem gesun­den Tee­ge­nuss auch schon nichts mehr im Wege und viel­leicht pur­zeln die Kilos so sogar noch etwas schnel­ler.

Wich­ti­ger Hin­weis: All­fäl­li­ge in die­sem Arti­kel ange­führ­te Tipps und mög­li­che Heil­wir­kun­gen von Pflan­zen und Zube­rei­tun­gen sind nicht als ärzt­li­che Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zu ver­ste­hen und erset­zen kei­nes­falls die fach­li­che Bera­tung durch einen Arzt oder Apo­the­ker. Wir über­neh­men kei­ne Haf­tung für Schä­den, die durch die beschrie­be­nen Anwen­dun­gen und Infor­ma­tio­nen ent­ste­hen kön­nen. Anwen­dun­gen erfol­gen aus­drück­lich auf eige­ne Gefahr und Ver­ant­wor­tung. Für die Rich­tig­keit oder Voll­stän­dig­keit kön­nen wir kei­ne Gewähr über­neh­men.

Wich­ti­ger Hin­weis: All­fäl­li­ge in die­sem Arti­kel ange­führ­te Tipps und mög­li­che Heil­wir­kun­gen von Pflan­zen und Zube­rei­tun­gen sind nicht als ärzt­li­che Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zu ver­ste­hen und erset­zen kei­nes­falls die fach­li­che Bera­tung durch einen Arzt oder Apo­the­ker.

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