Wis­sen­schaft­li­cher Name: Pim­pi­nel­la anis­um

Eng­lisch: ani­se

Deut­sche Syn­ony­me: Brot­sa­men, Römi­scher Fen­chel, Süßer Küm­mel, Tau­benanis, Run­der Fen­chel, Anis-Biber­nel­le

Haut­an­bau­ge­bie­te: Mit­tel­meer­raum (Spa­ni­en, Ita­li­en, Frank­reich, Tür­kei)

Fami­lie: Dold­en­ge­wäch­se

Ern­te­zeit der Anis­sa­men: August und Sep­tem­ber

Ange­bots­for­men: Als gan­ze Samen, geschro­tet oder gemah­len.

Aus­se­hen Anis­sa­men: eiför­mig und längs gerippt. 3–5mm lang und 2–2,5 mm breit. Far­be vari­iert zwi­schen grau­grün, gelb­grün und hell­braun.

Aro­ma: süß­lich, fein-wür­zig, ange­nehm frisch mit einer deut­li­chen Lakritz­no­te.

Geschmack: süß­lich, fein mit dem Geschmack nach Lakritz.

Würzt beson­ders: Brot, Gebäck, Weih­nachts­bä­cke­rei, Kom­pott, süße Auf­läu­fe, Apfel­mus, Obst­sa­lat, gebra­te­nen oder gedüns­te­ten Fisch, Muscheln, gegar­tes Gemü­se, Fisch- und Gemü­se­cur­rys, Lin­sen­ge­rich­te.

Ver­trägt sich beson­ders mit den Gewür­zen: Ing­wer, Gewürz­nel­ken, Mus­kat­nuss, Macis, Vanil­le, Kori­an­der, Küm­mel, Kar­da­mom, Knob­lauch, Fen­chel, Piment, Stern­anis und Zimt.

Ist typisch für die Geträn­ke: Sam­bu­ca, Pas­tis, Per­nod, Raki, Ouzo.

Anis­tee: 1 TL Anis­sa­men im Mör­ser ansto­ßen, mit einer Tas­se kochen­dem Was­ser über­gie­ßen und 10 Minu­ten zie­hen las­sen.

Heil­pflan­ze: in Deutsch­land war Anis die Heil­pflan­ze des Jah­res 2014.

Gesund­heit­li­che Wir­kung: schleim­lö­send, ver­dau­ungs­för­dernd, krampf­lö­send, blä­hungs­trei­bend

Wir­kung laut alten Aber­glau­bens: Aphro­di­sia­kum, Zau­ber­kraft, hilft Tau­ben bei der Ein­ge­wöh­nung, als Schutz vor schlech­ten Träu­men und bösen Bli­cken.

Wich­ti­ger Hin­weis: All­fäl­li­ge in die­sem Arti­kel ange­führ­te Tipps und mög­li­che Heil­wir­kun­gen von Pflan­zen und Zube­rei­tun­gen sind nicht als ärzt­li­che Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zu ver­ste­hen und erset­zen kei­nes­falls die fach­li­che Bera­tung durch einen Arzt oder Apo­the­ker.

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