Cur­ry­blät­ter sind ein fes­ter Bestand­teil der süd­in­di­schen Küche. Das fruch­tig-wür­zi­ge Aro­ma run­det indi­sche Spei­sen mit Fisch und Geflü­gel sowie mit nahe­zu allen Gemü­se­sor­ten und Hül­sen­früch­ten per­fekt ab. Doch nicht nur wegen sei­ner Würz­kraft erfreut sich das Cur­ry­blatt in Indi­en so gro­ßer Beliebt­heit.

Die indische Heilkunst

Die tra­di­tio­nel­le indi­sche Heil­kunst Ayur­ve­da gehört zu den ältes­ten Leh­ren von Gesund­heit, Krank­heit und The­ra­pie. Die­se Art der Heil­kunst ent­stand vor mehr als 3.000 Jah­ren in Indi­en und ist somit die ältes­te, in sich geschlos­se­ne Medi­zin­leh­re. Ayur­ve­da ist auch heu­te noch eine staat­lich aner­kann­te Heil­me­tho­de in Indi­en, wel­che ein mehr­jäh­ri­ges Stu­di­um erfor­dert. Die ganz­heit­li­che Heil­me­tho­de dient eben­so der Auf­recht­erhal­tung der Gesund­heit wie der Behand­lung von Krank­hei­ten. Die ayur­ve­di­sche Leh­re baut auf dem Prin­zip der drei Doshas Vata, Pit­ta und Kapha auf. Die­se kom­men nach ayur­ve­di­scher Vor­stel­lung in jedem Orga­nis­mus vor. Sind die Ener­gien in einem Ungleich­ge­wicht rufen sie Feh­ler her­vor. Die ayur­ve­di­sche Medi­zin hat es zum Ziel, die Har­mo­nie zwi­schen den Doshas wie­der­her­zu­stel­len. Die zen­tra­len Ele­men­te der ganz­heit­li­chen Leh­re sind Mas­sa­gen und Rei­ni­gungs­tech­ni­ken, Ernäh­rungs­leh­re, Yoga und Pflan­zen­heil­kun­de. In der Ernäh­rungs­leh­re nimmt der Ein­satz von Gewür­zen und Kräu­tern eine beson­de­re Rol­le ein. Ihre Eigen­schaf­ten wer­den dazu genutzt die Ver­dau­ung anzu­re­gen, die Darm­flo­ra zu regu­lie­ren und die Abwehr­kräf­te zu stär­ken. Wenn man die Geschmacks­rich­tun­gen und Wir­kun­gen der Gewür­ze kennt, kann man sie abge­stimmt auf sei­ne Doshas ver­wen­den und so gezielt bei der Ernäh­rung ein­set­zen.

Curryblatt & Ayurveda

In der indi­schen Natur­me­di­zin fin­den nicht nur die Blät­ter, son­dern auch die Rin­de, die Wur­zel und die Früch­te des Cur­ry­bau­mes Ver­wen­dung. Ledig­lich die gif­ti­gen Samen wer­den aus­ge­spart. Das Cur­ry­blatt gehört laut der ayur­ve­di­schen Heils­leh­re zu den hei­len­den Gewür­zen, wel­ches das Wohl­ge­fühl von Magen und Darm stärkt. Die Blät­ter sen­ken laut der Dosha-Leh­re das Pit­ta, wel­ches für Feu­er und Hit­ze steht. Sie haben dem­nach also eine inner­lich küh­len­de Wir­kung. Das Cur­ry­blatt gehört nicht nur zu den pit­ta­sen­ken­den Gewür­zen, son­dern wirkt ins­ge­samt aus­glei­chend und har­mo­ni­sie­rend auf alle drei Doshas.

Curryblatt & Eisen

Der Markt für Cur­ry­blatt-Kap­seln ist groß. Cur­ry­blät­ter sind näm­lich eine her­vor­ra­gen­de natür­li­che Quel­le für Eisen. Das Spu­ren­ele­ment hat bekannt­lich eine gan­ze Rei­he posi­ti­ver Effek­te für unser Wohl­be­fin­den. Eisen ist wich­tig für unse­ren nor­ma­len Ener­gie­stoff­wech­sel und kann Müdig­keit und Erschöp­fung vor­beu­gen. Beson­ders für Men­schen mit Eisen­de­fi­zi­ten kann das Cur­ry­blatt eine gute pflanz­li­che Eisen-Quel­le sein.

Gesund kochen

Wer mit Cur­ry­blät­tern kocht ist also nicht nur geschmack­lich auf der siche­ren Sei­te, son­dern tut auch noch etwas Gutes für sei­ne Gesund­heit. Um kei­ne Pes­ti­zi­de oder ande­re Schad­stof­fe auf­zu­neh­men, ach­te beim Kauf auf das Bio-Sie­gel, so wie es dir bei Life Earth Pro­duk­ten garan­tiert ist.

Wich­ti­ger Hin­weis: All­fäl­li­ge in die­sem Arti­kel ange­führ­te Tipps und mög­li­che Heil­wir­kun­gen von Pflan­zen und Zube­rei­tun­gen sind nicht als ärzt­li­che Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zu ver­ste­hen und erset­zen kei­nes­falls die fach­li­che Bera­tung durch einen Arzt oder Apo­the­ker.

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